August 22

5 Kommentar

Überwinde die Dualität mit dem Lebensgesetz der Urteilskraft


Kennst du den Spruch:

„Mit deinen eigenen Worten richte ich dich“ (Lukas, 19, 22) ?

Wie du sicherlich schon weißt, unterliegt unser Leben in erster Linie den geistigen Gesetzen und erst in zweiter Linie den von Menschen gemachten Gesetzen. Doch wir geben den menschen gemachten Gesetzen die größere Aufmerksamkeit. Sie sind bis zu einem bestimmten Punkt gut und richtig und sie können (können hab’ ich gesagt, nicht müssen) durchaus angenehm das Zusammenspiel von uns Menschen harmonischer regeln und vereinfachen.

Wir haben insgesamt 12 Geisteskräfte, die mit den inneren Drüsen, den endokrinen, in enger Verbindung stehen. Sie sind, wie der Name schon sagt, durch unseren Geist zu aktivieren und sie setzen eine geistige Energie frei, die schöpferisch tätig ist.

So gehört eine der Geisteskräfte in die Nähe unseres Solarplexus und ist mit unserer Leber verbunden. Im Solarplexus finden wir die Geisteskraft der BEURTEILUNG.

Wohl gemerkt, es geht gerade NICHT um Verurteilung, die immer Leid verursachend ist, sondern es geht um eine emotionale Beurteilung eines Sachverhaltes, einer Person oder einer Situation. Es geht darum aus angemessenem Abstand heraus eine Entscheidung zu treffen, die weitreichende Folgen für das Leben haben kann.

 

Wir sollen beurteilen, nicht verurteilen

 

Diese Gratwanderung macht den Unterschied.
Warum nur fällt es uns so schwer, NICHT zu beurteilen? Warum ist die Welt nicht so, wie sie uns gefällt? Warum ist der Andere nicht so, wie es uns passt?

Die Antwort ist ganz einfach: Weil wir als Menschheitsfamilie, nicht nur individuell, und das schon seit tausenden von Jahren, in dieser Konditionierung gefangen sind.

Man nennt es auch die TRENNUNG. Die Trennung vom HÖHEREN SELBST, vom göttlichen Geist, und damit die Trennung vom Anderen.
Es fällt uns schwer, dass wir mit dem Anderen unserem Gegenüber verbunden sein sollen, besonders wenn der Andere uns nicht gefällt. Wir sollen unsere Feinde lieben, wir sollen uns das, was uns am anderen nicht gefällt, anschauen, es als unseres erkennen und mit einem neuen Denken auflösen.

Mann, Frau ist das schwer. Wir haben es einfach nicht gelernt. Unser konditionierter Geist ist anders ausgerichtet. Und dennoch ist es einfach wahr.

 

DU SOLLST NICHT RICHTEN

 

Wir leben in der Dualität. Hier gibt es Gut und Böse, hier bewerten wir. Und genau diese Dualität überwinden wir, wenn wir lernen, nicht mehr zu bewerten. Das ist dann der Weg in das kosmische Bewusstsein, in das Christusbewusstsein.

Was wäre das Leben, wenn wir aufhören könnten zu bewerten, bzw. zu verurteilen?

Wir hätten einfach nichts mehr zu meckern, zu projizieren, zu beschuldigen, einen anderen schlecht und runter zu machen.
Wir wären an manchen Stellen, wo wir früher gesprochen, und uns gerechtfertigt und erklärt hätten, einfach still und leise.

So manches Gespräch käme gar nicht zustande, so manche Begegnung wäre vorbei, bevor sie begonnen hätte, so manche emotionale Verstrickung würde eben NICHT im Drama enden.

– UND- wir hätten viel Energie, die wir gezielt für unsere Schöpfungen einsetzen könnten.

 

Wie fühlt sich denn der Satz an:

WENN DU NICHTS MEHR VERURTEILST, DANN VERSCHWINDET DAS LEID.

 

 

Kannst du aufhören zu urteilen?

 

Versuche es für eine halbe Stunde, eine Stunde, mehrere Stunden. Du wirst staunen, was du feststellen wirst.

Du wirst staunen, wie schnell du urteilst und zwar nicht nur über andere, sondern auch über dich. Aber du sollst wissen, dass dein Urteil sich so oder so irgendwann manifestieren wird.

Akzeptiere ohne Urteil, das was gerade ist. Da sitzt der Beginn deiner Freiheit, denn du bist frei, wenn du frei von Urteil bist.

Bist du frei von Urteil, kommst du schneller in deine Schöpferenergie und Schöpferkraft und du kannst eher wählen, was dir gefällt.

Wie kommt man dahin?

Viele Wege führen nach Rom.

Ein Weg ist der Weg der Ignoranz oder der Gleichgültigkeit. Und zwar in dem Sinne von nicht mehr polarisieren, nicht mehr werten, nicht mehr in die berühmte Schublade packen – einfach mal nichts sagen, einfach mal nichts als „schlecht“ beurteilen. Denn das verhindert, dass wir das erschaffen, was wir uns sehr wünschen.

 

Wenn wir aufhören zu werten, sind wir in der Liebe

 

Immer, wenn wir ein schlechtes Gefühl zu einer Sache haben, ziehen wir mehr von diesem Gefühl an. Jedes Mal, wenn wir schlecht über einen anderen denken und fühlen, erschaffen wir etwas Negatives für unser eigenes Leben.

Manchmal werten wir über andere um uns besser zu fühlen. Jemand ist noch kränker, dicker, ärmer als wir selber und das macht uns ein besseres Gefühl. Wir sind dann besser als der andere. Mieses Karma, kann ich da nur sagen.
Jedenfalls können wir einfach nicht über andere urteilen, ohne über uns selbst zu beurteilen.

 

Alles, was wir über Andere denken und fühlen, erschaffen wir uns selbst

 

Du wünschst dir mehr Geld, verurteilst jedoch Andere wie sie zu Geld gekommen sind und erschaffst dadurch ungewollt mit diesen Gedanken ein negatives Gefühl zu Geld.

Was ist das karmische Ergebnis? Deine eigenen Erfahrungen mit Geld werden in irgendeiner Form negativ sein.

Verurteile dich nicht selber. Viele unserer Urteile haben wir ja übernommen, von Gesellschaft, Staat, Religion, Eltern, Lehrern. Es ist einfach so.

Kollektiv ist unser Geist konditioniert. Es geht darum es (lächelnd) zu erkennen und die Absicht zu haben das abzulegen. Und dann üben wir das für den Rest unseres Lebens. Und wieder kommen wir auf das gleiche Ergebnis im Handeln.

 

Ändere deine Gedanken über etwas und dein Leben verändert sich, zum Besseren

 

Wenn wir ein Urteil über etwas oder jemanden fällen, kann sich diese Sache oder auch diese Person nur so zeigen und nicht anders. Mit unserem Urteil erschaffen wir unsere Umwelt.

Wenn wir über jemanden wegen einer bestimmten Sache urteilen, geben wir mit genau diesem Urteil Aufmerksamkeit an diese Sache oder Person und es wird weiter genährt und die Sache bleibt so, die Person wird sich weiter so verhalten.

Erst wenn alles so sein darf wie es ist fängt Heilung an.

Ja, das ist eben der Kasus Knacktus.

Die gesamte klassische renommierte Psychologie würde uns aufgrund dieses Verdrängung und Beschönigungsverhaltens am liebsten als krank in die Geschlossene einweisen.

Doch genau hier setzen wir an, mit unserem neuen Denken.

BEURTEILE selbst, um deine Handlungen zu bestimmen.

 

Erst wenn alles so sein darf, wie es ist, fängt Heilung an.
Jedes Urteil manifestiert.
Erst wenn wir frei vom Werten sind, geschieht Heilung.
Wenn wir aufhören zu urteilen, verschwindet unser Leid.
Unser Leid wird durch unsere Gedanken und unser Urteil verursacht.
Kein Urteil, kein Leid mehr.
Es gibt dann keine leidfühlenden Situationen, weil wir keine Gedanken und Gefühle mehr haben, die uns leiden lassen.
Für Leid ist Urteil nötig.

 

Am meisten urteilen wir über uns selbst. Hab ich mich gut und angepasst verhalten? Bin ich richtig angezogen? Seh ich gut genug aus? Genüge ich den Anforderungen meines Arbeitgebers, bin ich liebenswert genug?

Merkst du, wie wir das urteilen über uns schon automatisiert haben?

Merkst du wie weit wir von uns SELBST und damit unserem HÖHEREN SELBST entfernt sind?

Willst du das nicht auch anfangen zu ändern?

Wenn wir uns daran machen, am Anfang immer weniger und dann irgendwann nicht mehr zu werten, über uns selbst und über andere, Umstände und Geschehnisse, was kann dann passieren?

Kannst du dir schon mal den Gedanken vorstellen, dass wir damit eine große Macht zur Verfügung haben, etwas verschwinden oder in Erscheinung treten zu lassen?

 

Wenn wir urteilen, verwehren wir uns die Erfahrung der bewussten Schöpferkraft

 

Aber gerade deswegen ist unsere Seele hier auf der Erde – um zu erfahren.

Wir erschaffen mit der Energie der Aufmerksamkeit auf etwas. Bewertungen sind auch Energie. Aber Energie hat keine Moral, Energie führt einfach nur aus, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken.

Somit hat auch unsere Schöpferkraft keine Moral.

Ich weiß, das ist harter Tobak – oder auch nicht? Bewerte ich da gerade etwas?
Also es ist kein harter Tobak, es ist einfach so wie es ist, es ist ein Lebensgesetz. Halten wir uns doch einfach an dieses Gesetz und lenken unsere Energie der Aufmerksamkeit auf die Tatsache:

 

Die Zeit des Reagierens ist vorbei, wenn du willst.
Nun ist die Zeit aktiv zu erschaffen, wenn du es willst.
Das ist ein großer Unterschied.
Du kannst heraustreten aus deiner Opferrolle und in deine Schöpferkraft eintreten.

 

Du bist aufgerufen zu wählen, was du erleben willst. Es ist unsere Aufgabe in dieser Inkarnation das zu erschaffen, was uns gefällt.

Lies den Text einfach noch mal und noch mal und dann beschließe doch heute schon mal weniger zu urteilen und einfach sein zu lassen, wie etwas ist und schau nach einer Stunde oder einem Tag, wie sich das anfühlt.

Auch das ist ein Training.

Viel Spaß dabei.

Ich wünsche dir eine urteilsarme Woche

Deine Eva-Marie

 

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  1. Liebe Eva-Marie, wundervoll geschrieben. Das werde ich mir immer und immer vor Augen halten. Hab tausend Dank und noch eine schöne Woche. Alles Liebe Tanja?

  2. Wow…. DANKE liebe Eva-Marie, das ist wirklich ein starker „TOBAK“ – aber auch sooooo wahr und treffend.
    Dieses Be- und Verurteilen ist so mächtig und wenn ich es auch nicht immer schaffe, gelingt es mir doch sehr häufig!!!

    Danke Dir und eine schöne Woche mit
    ganz lieben Grüßen

    Ingeborg Ho.

  3. Liebe Eva ?
    Das ist sehr einleuchtend und inspirierend. Ich werde die nächsten Stunden, Tage , Monate mal,darauf achten und mich bemühen Bewertungen zu vermeiden bzw liebevolle Gedanken zu denken.
    Ich danke dir für deine wertvollen Informationen und das du dein Wissen an uns weiter gibst.Ich umarme dich ?

  4. Vielen Dank liebe Eva Marie für diese Worte. Das ist genau mein Thema. Und ich kann es noch nicht gut unterscheiden was beurteile ich und was verurteile ich. Das ist eine große lernaufgabe für mich. Danke für diese Wochenübung.
    Herzlichst Sabine.

  5. Liebe Eva- Marie, vielen Dank für diese Wocheninspiration! Für mich ist das der Weg, den ich schon seit einigen Jahren gehe und mein Leben ist dadurch wirklich einfacher und harmonischer geworden. Aber manchmal gelingt es dann mal wieder nicht… Ich wünsche dir auch noch eine schöne Woche, herzlichst
    Jutta Christina

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